Häufige Irrtümer über Low‑Code‑Plattformen in Startups: Klartext für Gründerteams

Ausgewähltes Thema: Häufige Irrtümer über Low‑Code‑Plattformen in Startups. Wir räumen Mythen auf, zeigen greifbare Beispiele und laden dich ein, mitzudiskutieren und unseren Newsletter zu abonnieren, damit du praxistaugliche Impulse direkt in dein Postfach bekommst.

Mythos 1: Low‑Code ist nur für Prototypen

Frühe Drag‑and‑Drop‑Tools sahen oft nach Hackathon aus, deshalb blieb das Vorurteil hängen. Moderne Plattformen bieten jedoch Tests, Pipelines, Versionierung und Observability, die über das Prototypenstadium hinaus führen. Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Mythos 1: Low‑Code ist nur für Prototypen

Ein SaaS‑Team startete mit Low‑Code, trennte später Workloads, nutzte Hintergrundjobs und Row‑Level‑Security. Ohne Rewrite wuchs es auf 50.000 aktive Konten. Skalierung gelang dank klarer Module, sauberer Datenmodelle und disziplinierter Deployment‑Automatisierung.

Mythos 2: Low‑Code ersetzt Entwicklerinnen und Entwickler

Low‑Code beschleunigt wiederkehrende Muster, ersetzt jedoch keine Expertise. Profis schreiben weiterhin Geschäftslogik, Integrations‑Adapter und komplexe Abfragen. Der Gewinn liegt in standardisierten Bausteinen, Clean‑Code‑Prinzipien und mehr Fokus auf wirklichen Wert.

Mythos 3: Low‑Code skaliert nicht

Skalierungsmuster, die funktionieren

Horizontales Skalieren mit stateless Containern, Caching, CDN und klar getrennten Services bewährt sich auch mit Low‑Code. Entscheidend sind Messbarkeit, saubere Grenzen und asynchrone Verarbeitung, nicht die Frage, ob per Hand oder visuell modelliert wurde.

Datenbankleistung ohne Magie

Connection‑Pooling, Indizes, Partitionierung und Read‑Replicas sind weiterhin relevant. Low‑Code abstrahiert nicht die Physik von I/O. Wer Engpässe misst, Query‑Pläne prüft und Workloads trennt, erreicht stabile Latenzen auch bei stark wachsender Nutzerbasis.

Mythos 4: Sicherheit und Compliance sind schwach

Viele Plattformen erfüllen ISO 27001 und SOC 2 Type II, nutzen Verschlüsselung at rest und in transit, bieten Audit‑Logs und fein granulierte Rechte. Entscheidend ist, diese Funktionen bewusst zu konfigurieren und kontinuierlich zu überprüfen.
Nutze RBAC oder ABAC, Least‑Privilege‑Zugriffe, MFA und SSO. Trenne Umgebungen, rotiere Secrets und protokolliere Admin‑Aktionen. Sicherheit entsteht aus Technik plus Disziplin. Teile eure Policies und erhalte Feedback aus der Community.
DSGVO, HIPAA oder BaFin‑Vorgaben sind mit klaren Verträgen, Datenresidenz und Auftragsverarbeitung umsetzbar. Dokumentiere Datenflüsse und Löschkonzepte. Abonniere Updates, wenn du praxisnahe Vorlagen für DPIAs und technische Richtlinien nutzen möchtest.

Mythos 6: Integrationen sind kompliziert und fragil

APIs, Webhooks und Ereignisse richtig nutzen

Setze auf klare Schnittstellenverträge, Versionierung und Ereignis‑getriebene Kopplung. Webhooks mit Signaturen, Replays und Dead‑Letter‑Queues erhöhen Robustheit. So bleiben Integrationen nachvollziehbar, testbar und auch bei Änderungen beherrschbar.

Mythos 7: Versteckte Kosten fressen das Budget

Vergleiche nicht nur Lizenzgebühren, sondern auch Entwicklungszeit, Wartung, Sicherheitsprüfungen und Ausfallzeiten. Low‑Code senkt oft Change‑Kosten erheblich. Transparente Metriken helfen, Annahmen zu validieren und Budgetgespräche faktenbasiert zu führen.

Mythos 7: Versteckte Kosten fressen das Budget

Achte auf überdimensionierte Pläne, unnötige Add‑ons, nicht genutzte Seats und teure Datenabfragen. Setze Limits, Alarme und Tagging. Regelmäßige Kostenreviews decken Ausreißer auf, bevor sie zur Überraschung in der nächsten Finanzrunde werden.
Robertotozziniautore
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